Der Hessenbergstein
Der Hessenbergstein steht an der westlichen Ecke bei den Warnstedter Eichen. Die Hessenberge werden auch Hasenberge genannt. Im Jahre 2012 haben wir diesen Stein wegen der historischen Orte im nahen Umfeld hier aufgestellt.
Der Hessenbergstein
Die Steine um Westerhausen, hiermit möchte ich den Hessenbergstein vorstellen: Der Hessenberg ist eine Anhöhe südlich von Westerhausen. Auf diesem Rücken sind mehrere Hügelgräber gefunden worden. Sie liegen alle in Sichtweite zum Harz und Brocken. Ohne die Bewaldung hatte man früher eine ideale Rundumsicht zu vielen Kultplätzen. Solche Gräberplätze wie Haurisches Holz, Warnstedter Eichen und Honigkopf sind nicht weit entfernt. Der „Hessenberg“ geht nach Osten hin in den „Schieferberg“ über. Dieser Berg fällt nach Norden hin steil ab, sein Hang geht nach Süden hin in die höher gelegene Ebene über. Der Hang und der Hessenberg sind Fundorte für an Platten aus Raseneisenstein. Dieser wurde früher Raseneisensteinschiefer genannt, sicher wegen seines Vorkommens in Platten. Diese Platten haben dunkele Bänderung und sind schwer. Es ist Manganerz, je dunkler und schwerer ein Stein ist, umso mehr Mangan enthält er. Dieses Erz wurde einst zu gut schmiedbarem Waffeneisen gesammelt und eingeschmolzen. Hier im näheren Umfeld (etwa 1000m) befinden sich mehrere Hügelgräber, einige sind geborgen und einige bei Manövern der russischen Armee stark beschädigt. Von diesem Gelände aus kann man die Nordkante der Harzberge im Süden und Westen ausgezeichnet erkennen.
Der Hessenbergstein hat seinen Namen nach dem Berg, auf dem er steht, bekommen. Er erinnert an die steinzeitlichen Grabhügel, die sich dort in seiner Nähe befinden. In der Umgebung findet man viele flache Raseneisensteine mit einem hohen Eisenanteil. Sie haben eine bräunliche Farbe und wurden früher im Dorf zum Bau von Mauern und Nebengebäuden verwendet. Die dunkele Farbe spricht für einen hohen Mangananteil. Er wurde frühzeitig nach seiner Verhüttung als sehr gut schmiedbares und hartes Eisen für Waffen verwendet. In der Ebene nach Warnstedt zu sollen sich einst Die Steine werden in Westerhausen als "Lästerberger Steine" bezeichnet. Dieser Berg im Westen des Ortes besteht nur aus Sand und genau diesen Steinen. Hier im näheren Umfeld (etwa 1000m) befinden sich mehrere Hügelgräber, einige sind geborgen und einige durch Manöverübungen der russischen Armee stark beschädigt. Von diesem Gelände aus kann man die Nordkante der Harzberge im Süden und Westen ausgezeichnet erkennen.
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