Der Agnetenberg
Es ist ein schon etwas eigenwillig geformter Steinschädel, der dort im Wald schläft.
Der Agnetenberg
Der Agnetenberg ist kaum bekannt. Er befindet sich in einem Privatgelände südlich der Reitanlage. Der Hügel ist mit Kiefern bewachsen und der Felsen kaum zu erkennen. Einst war die Fläche dort, wo heute das Tiergehege und die Reitanlage sind, mit Urnengräbern bedeckt. Die Funde wurden beim Beheben der Schäden nach der großen Flut um 1900 geborgen. Sehr viele wurden im Museum Quedlinburg abgegeben. Der Felsen auf dem kleinen Hügel hat eine Schädelform und ist auf einer Seite ausgehöhlt. Es sieht fast so aus, als trage er eine Schirmmütze. Ein genaueres Erkunden war bisher nicht möglich wegen des beschränkten Zuganges. Im Norden lag ein Gräberfeld, nach Süden hin liegt der Knochenwinkel, ein Berghang mit mehreren Hügelgräbern.
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