Der Eselstall
Das Foto zeigt den Gasthof der Witwe Dube "Forsthaus Eselstall" bei Quedlinburg
Er war ein beliebtes Ausflugsziel.
Der Eselstall
Der Eselstall - heute wird unser ganzer Wald so genannt, das ist falsch! Der Eselstall war einst ein Steinkreis, er wurde um 1815 zu Bausteinen zerschlagen und damals vom Uhrmacher Yxem aus Quedlinburg so beschrieben: Ein Steinkreis von etwa 120 x 150 m Größe. Die umgebenden Steine standen etwa 10 m auseinander und waren etwa 1 m hoch. Der Mittelstein war ein Quader, etwa 3m hoch und 5 m lang und trug nicht deutbare, eingeritzte Zeichen. In den Hügeln des Umfeldes fand man Gräber, Urnen und andere Funde. In bestimmten Peilrichtungen waren Senken in dem umlaufenden Wall.
Heute ist von all dem nichts mehr zu finden. Große Steine findet man im Keller der Ruine des alten Forsthauses, das etwas westlich davon gebaut wurde. Interessierte Geomanten haben den Platz des Steinkreises etwa 200m südlicher verortet, dort spreizen sich auch die Waldwege so, daß dort ein großer Steinkreis Platz hätte. Um weniger Wanderer in den Wald zu locken, haben wir einst den „Eselstallstein“ an dem Weg außerhalb des Waldes aufgestellt. Die Entscheidung war richtig. Der Stein ist in den weiteren Beschreibungen zu finden!
Unser Ziel ist die Erforschung, Bewahrung und Sicherung von Alltäglichem und Besonderheiten in der Sprache, der Geschichte und der Natur hier in und um unser Dorf in unserer Heimat.
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