01 Startseite 02 Westerhausen 02a Westerhausen in Fotos 03 Heimatmuseum 03 Heimatmuseum 03 Museumseröffnung 03 a De Zippelburn 04 Naturschutz 05 Veranstaltungsplan 05a Veranstaltungen 2011 05b Museumstag 2011 06 Wasser u. Mühlen 06 a Änder. d. Bachlaufes 07 Berge und Steine 08 Heimatblätter 09 Weg der Steine 09 a Werksteinabbau 10 Lehrpfad 11 Mundart 11 Mundart 2 11 Mundart 3 12 Kirchturmspitzen 13 Der Königstein 13a Königstein ist frei 14 Rückblick 1050 J.-Feier 15 Exkursionen 16 Wissen Sie - Kolonisten? 17 Wissen Sie - Berge? 18 Wissen Sie - Brunnen? 19 Wissen Sie - Eisenbahn? 20 Wissen Sie - Wald? 21 Sagen und Geschichten 22 Gäste- Buch und - Zähler Impressum / Kontakte 21 Weg der Steine - Fotos 19 Wissen Sie - Eisenbahn?Eisenbahnbau bei Westerhausen Wussten Sie schon,dass ab 1890 Versuche unternommen wurden, eine "Harzgürtelbahn" zu bauen, die von Quedlinburg über Westerhausen, Blankenburg, Wernigerode, Ilsenburg bis nach Bad Harzburg verlaufen sollte?Nach Protesten der Königlichen Eisenbahndirektion wegen der zu erwartenden Konkurenz zur bestehenden Bahn wurde der Bau einer Schmalspurbahn mit möglicherweise einer dritten Schiene für Normalspur angedacht. Es gab eine Nordvariante und eine Südvariante. Bei der Südvariante kamen die Orte Warnstedt,Weddersleben,Thale und Timmenrode mit in Betracht, wobei der Schwerpunkt auf Thale gesetzt wurde. In der Entscheidungsphase wurde mit Stellungnahmen, Flugblättern und Kostenbetrachtungen gearbeitet.Das Projekt einer "Eisenbahnbaugesellschaft Hahn" aus Berlin z.B. zum Bau lag vor und wurde vom Quedlinburger Bürgermeister Bansi gründlich geprüft. Er stellte fest, dass im Vergleich zu der schon funktionsfähigen Selketalbahn die Baukost um ca 30% höher kalkuliert und für die Rentabilität falsche Zahlen genannt wurden. Es wurden zu hohe Fahrpreisen angenommen, damit wären die Fahrten so teuer geworden, dass mit einer geringen Nutzung zu rechnen ist. Die Kommunen müssten vom ersten Tag an Zuschüsse zahlen. Außerdem hatte die Baufirma sich mit als Eigentümer geplant. Aus diesen Gründen wurde auch dieses Projekt abgelehnt.Um 1900 hatte man sich für die Südvariante entschieden, Westerhausen sollte dann einenHaltepunkt in der Nähe von Timmenrode bekommen, oder ein separates Gleis aus der Richtung des Heerswaldes bei Blankenburg. Für diese Stichbahn hätten je nach Version etwa 2 - 5 km Schienen zusätzlich verlegt werden müssen, ein Gebäude errichtet und die Ackerflächen dazu unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden müssen, alles zu Lasten der Gemeinde bzw. anteilig der Einwohner. Wegen der hohen Kosten wurde auch diese Versionen abgelehnt. Zuletzt wurde dann ein gemeinschaftlicher Haltepunkt Börnecke -Westerhausen in der Bahnlinie Halberstadt - Blankenburg eingerichtet, außerhalb von beiden Orten. Dieser war über einen damals noch vorhandenen Feldweg in der Lehmbreite direkt von Westerhausen nach etwa 3 km zu erreichen. Dieser Bahnhofsweg ist heute in der Gemarkung Westerhausen zu Ackerfläche geworden.Westerhausen hat danach über einen Pferdeomnibus noch Anschluß zum Bahnhof Quedlinburg erhalten bis zur Gründung der Quedlinburger Auto-Omnibusgesellschaft.Um 1900 kam ein neues Projekt auf den Tisch. In Absprache mit der Königl. Regierung Magdeburg plante die Firma Helios-Elektricitäts-Aktiengesellschaft aus Köln den Bau einer "Electrischen Straßenbahn" von Halberstadt über Harsleben, Westerhausen, Warnstedt bis Thale zum kombinierten Personen- und Gütertransport. Wie wir heute wissen, wurde auch dieses Projekt nicht realisiert. Die Bilder bitte mit der Maus wählen oder antippen oder durchrollen lassen! Lagepunkte Nach demm Anklicken dieses Symbols können Sie sich die Kopien einiger Schreiben aus dieser Zeit ansehen: Verein für Heimatgeschichte und Naturschutz Westerhausen/Harz Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |