01 Startseite 02 Westerhausen 02a Westerhausen in Fotos 03 Heimatmuseum 03 Heimatmuseum 03 Museumseröffnung 03 a De Zippelburn 04 Naturschutz 05 Veranstaltungsplan 05a Veranstaltungen 2011 05b Museumstag 2011 06 Wasser u. Mühlen 06 a Änder. d. Bachlaufes 07 Berge und Steine 08 Heimatblätter 09 Weg der Steine 09 a Werksteinabbau 10 Lehrpfad 11 Mundart 11 Mundart 2 11 Mundart 3 12 Kirchturmspitzen 13 Der Königstein 13a Königstein ist frei 14 Rückblick 1050 J.-Feier 15 Exkursionen 16 Wissen Sie - Kolonisten? 17 Wissen Sie - Berge? 18 Wissen Sie - Brunnen? 19 Wissen Sie - Eisenbahn? 20 Wissen Sie - Wald? 21 Sagen und Geschichten 22 Gäste- Buch und - Zähler Impressum / Kontakte 21 Weg der Steine - Fotos 16 Wissen Sie - Kolonisten?Wussten Sie schon,dass viele Häuser "Auf dem Moorteich" von und für Kolonisten gebau wurden? Der Moorteich und die Kolonisten:Ab dem Jahre 1772 wurden auf Anweisung des Königs Friedrich II. in der Provinz Magdeburg-Halberstadt innerhalb der folgenden 6 Jahre 1200 Hugenotten und andere willige angesiedelt, um die Bevölkerungszahl im Lande nach den Kriegen wieder zu stabilisieren. Im Kreis Westerhausen wurden 118 Familien, möglichst mit handwerklichen Berufen angesiedelt. Direkt in Westerhausen wurden davon 12 Familien ansässig. Dieses waren Schuhmacher Christian Etterwind, Drechsler Andreas Bolle (aus Zellerfeld), Nadler Franz Adam (aus Böhmen), Arbeitsmann Schollin, Tagelöhner David Preuster (aus Lammspringe), Maurer Heinrich Schomburg, Nagelschmied Johann Knoche (aus Mecklenburg), Seiler Stephan Heinrich (aus dem Elsaß), Strumpfweber Gottlieb Linke, Arbeitsmann Johann Erdmann (aus Hessen), Schneider Friedrich Christof Ulrich, Arbeitsmann Friedrich Hartmann. Die als Kolonistenhäuser in der Häuserchronik von A.John ausgewiesenen Gebäude wurde im nassen Moorteichgebiet Richtung Quedlinburg erbaut und haben heute die Nummern Nr.151 bis Nr.161. Da dieses Gebiet (siehe Name) am Rande einer sumpfigen Fläche lag, waren baulich größere Aufwendungen notwendig. Als Anreiz wurden den Kolonisten dann für eine begrenzte Zeit die Steuern reduziert oder das Bauland günstig übertragen. Es konnten hier auch nur begrenzt Keller gebaut werden, da das Land sehr nass war. Die Gärten sind heute stellenweise noch oder wieder versumpft. Genau diese Häuser sind es auch, die auch öfter bei Hochwasser des Baches betroffen sind. Quellen: H.Lorenz, Heimatborn Nr.182, A.John, Häuserchronik Westerhausen Das Bild kann durch Anklicken vergrößert werden! Auszug aus einer Karte von Delius aus dem Jahre 1845 Verein für Heimatgeschichte und Naturschutz Westerhausen/Harz Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |